Begeisterte Spiritualität - Befreiende Gemeinschaft - Persönliche Lebensentfaltung - Überzeugendes Leben © Akzentegemeinde 1993 - 2018 Links  |  Impressum  |  Haftungsausschluss Wer wir sind – unsere Identität Wozu sind wir – unser Auftrag Wie leben wir – unsere Gemeindekultur Was glauben wir – unsere Glaubensgrundsätze Wo kommen wir her – unsere Geschichte Wie wird man Mitglied – unsere Mitgliedschaftsleitsäte Wer leitet Akzente – unsere Verantwortlichen Woher wir kommen – unsere Geschichte Nach 10 Jahren erfolgreicher traditioneller evangelischer Jugendarbeit brachen im Frühjahr 1991 krankheitsbedingt elementare Fragen auf, deren Beantwortung zu den Herausforderungen gehörte, vor die Gott uns stellte: Haben unsere Freizeiten, Turniere, Jugendkreise und Jungscharen zum Gemein- deaufbau beigetragen? Wie viele junge Menschen fanden zu Jesus, bringen sich tatsächlich in die Kirchengemeinde ein und sind in den Hauptgottesdienst integriert? Eine rückwirkend erstellte 10- Jahres-Statistik (Herbst 1991) zeigte zwar, dass viele Jugendliche die kirchliche Jugendarbeit erlebt hatten, aber eine klassische Einbindung in die Kirchengemeinde ist nicht gelungen – jedenfalls bei uns nicht. Das Ergebnis erschütterte die Mitarbeiter/innen und führte sie in einem längeren Prozess zur „Akzente- Vision“. Über einen sonntäglichen zielgruppenorientierten Abendgottesdienst mit anschließendem Bistro als Begegnungsmöglichkeit, versuchte das Pionierteam vor allem jene Menschen noch einmal anzusprechen, die einst zum Durchgangsstrom der Jugendarbeit gehörten und deren Gemeinde- integration über den traditionellen Gottesdienst nicht gelang. Der Akzente-Gottesdienst als Zentrum, sollte gemeindeintegrative Jugendarbeit ermöglichen. Von diesem Gottesdienst her sollten Menschen in Kleingruppen gesammelt, zur Mitarbeit gewonnen, in ihrem Glaubenswachstum gestärkt und schließlich in den Hauptgottesdienst und die Kirchengemeinde integriert werden. Am 14. März 1993 um 18.00 Uhr startete der erste Akzente-Gottesdienst mit 45-50 Besuchern/innen in der Ev. Kirche von Sulzbach. Fast wie von selbst entstanden ein paralleles Kinderprogramm, die ersten Hauskreise, eine Seelsorgearbeit, Mitarbeiterschulungen und Gemeindefreizeiten. Dienstbereiche und eigenverantwortliche Bereichsleiter/innen sind nach und nach aufgebaut worden und trugen zum Ausbau des Akzenteprogrammes bei. Diejenigen, die man zunächst im Blick hatte, haben sich nicht einladen lassen; dafür sind andere gekommen und zu regelmäßigen Besuchern/innen geworden. Um den wöchentlichen Gottesdienst herum entwickelte sich eine Gemeinde. Schnell wurde deutlich, dass das Transferkonzept vom Akzente-Gottesdienst zum Hauptgottesdienst der Kirchengemeinde nicht zukunftsfähig war. Ab Mai 1997 feierte Akzente seine Gottesdienste fast ausschließlich in der Festhalle von Sulzbach. Der ursprüngliche Jugendausschuss ist 1997 zum Akzente-Leitungskreis umgewandelt worden. Im Hauptgottesdienst (September 1997) fand eine offizielle Einsegnung für diese Arbeit statt. Die Akzente-Rechnung wird seither als eigenständige Abrechnung dem Haushaltsplan der Gesamtgemeinde eingefügt. Mit dem Oberkirchenrat abgestimmt, wurde Akzente zur Akzente-Gemeinde in der Ev. Kirchengemeinde Sulzbach/Murr. Damit hatte man Akzente als eine rechtlich unselbstständige Einrichtung positioniert, die selbstständig ihr Tages- geschäft führt. Näheres regelte eine Ortssatzung, die bis 2007 alle 3 Jahre erneuert worden ist. Längst ist Akzente zur Akzente-Gemeinde geworden; die Menschen reden und redeten von "ihrer Gemeinde". Seit 1999 kann man Mitglied in der Akzente-Gemeinde werden. Anfang der 2000er-Jahre wurde ein Leitbild verfasst, das Gemeindelogo modifiziert und während der jährlich stattfindenden Gemeindestrategietage verabschiedet. 2011 haben wir die Akzente-Gemeinschaft Ostalb ins Leben gerufen. Damit geht ein erster Schritt der Akzente-Vision, Gemeinden zu gründen, in Erfüllung. Schließlich wurden seit 1999 zunehmend hauptamtliche Mitarbeiter/innen u.a. für die Jugendarbeit, für die Hauskreis- und Seelsorgearbeit sowie Outdoor-Pädagogik auf Spendenbasis angestellt. Inzwischen werden drei 50%-Stellen und eine 100%-Stelle über Spenden finanziert. Die drei 50%- Stellen sind 1) eine Jugendbildungsreferentin, die für die Entwicklung der Akzente-Jugendarbeit zuständig ist, 2) ein Diakon bzw. Erlebnispädagoge, der die erlebnispädagogische Outdoorarbeit der Akzentegemeinde verantwortet sowie 3) anteilig ein Jugendreferent, der die Jugendarbeit der Evang. Kirchengemeinde Sulzbach leitet. Die 100%-Stelle hat ein Diakon bzw. christlicher Lebensberater inne, der die Hauskreis- und Seelsorgearbeit von Akzente entwickelt. Der Leiter der Akzentegemeinde ist bei der Kirchengemeinde Sulzbach angestellt und wird über Kirchensteuerzuwendungen bezahlt. Diese Weiterentwicklungen und Wachstumsprozesse zogen immer auch die Anpassung von Strukturen nach sich. Die bis 2007 gültige Ortssatzung konnte den Entwicklungsstand der Akzente- Gemeinde nicht mehr abbilden, sondern gefährdete eher eine nachhaltige Weiterentwicklung. Sie wurde ausgesetzt und die Diskussion über den zukünftigen Status der Akzente-Gemeinde hält derzeit noch an. Die Vision des Leitungskreises der Akzente-Gemeinde, diese kirchenrechtlich als selbstständige landeskirchliche Regionalgemeinde zu positionieren, konnte noch nicht realisiert werden – auch wenn das Selbstverständnis der Gemeinde schon längst dort angekommen ist. Die Debatten um zukunftsfähige Strukturen wurden manches Mal missdeutet. Nie ging es um Separation oder Gemeindespaltung, sondern um das Zusammenhalten zweier Aspekte: 1) um die konsequente Einbindung der Akzente-Gemeinde in die Ev. Landeskirche und 2) um die Umsetzung einer Vision, durch Gemeinschafts- und Gemeindebildung Menschen in die Kirche integrieren zu können, die sonst nicht erreichbar gewesen wären. Durchschnittlich 120 Gottesdienstbesucher/innen besuchen zurzeit die Akzente-Gottesdienste. In etwa 18 Hauskreisen, die sich über die ganze Region erstrecken, teilen Menschen miteinander christliches Leben. Über 150 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen engagieren sich und unterstützen die Akzentearbeit. Die Gemeinde hat heute über 200 Mitglieder. Viele kennen nach nunmehr fast 20 Jahren Gemeindeaufbauarbeit nur eine geistliche Heimat: die Akzente-Gemeinde. Darin wollen sie von ihrer Landeskirche ernst genommen werden und erwarten, dass die Strukturen sich den gewachsenen Realitäten anpassen und nicht umgekehrt. Unsere Entwicklungsgeschichte ... Lesen Sie weiter !