Begeisterte Spiritualität - Befreiende Gemeinschaft - Persönliche Lebensentfaltung - Überzeugendes Leben © Akzentegemeinde 1993 - 2018 Links  |  Impressum  |  Haftungsausschluss Werte prägen die Gemeindekultur und bestimmen die Atmosphäre des Gemeindealltages. Sie bringen zum Ausdruck, wie wir miteinander umgehen und leben. Es sind vier Werte, die sich wie die Bausteine des Auftrages wechselseitig bedingen und erst im Zusammenspiel das Klima der Akzente-Gemeinde erfahrbar machen. Im Rahmen dieser Werte tun wir, was wir tun. 1. Dienende Gemeinschaft - anpacken und geben Es entspricht unserem Stil, eine freundliche Atmosphäre zu schaffen, in der man willkommen ist. Wir legen Wert auf gegenseitige Hilfe in der geistlichen und persönlichen Entwicklung. Wir engagieren und fördern uns im Dienen und Geben; wir versuchen, “den andern höher zu achten als uns selbst.” Wir stehen zu dienender Leiterschaft. Dass Leiter/innen die unangenehmen Aufgaben nicht delegieren, für andere Grenzen überschreiten und sich nicht zu schade sind, mit anzupacken, versteht sich von selbst (Matth.18,1ff.; 1.Petr.4,10; Röm.12,9ff.). Es ist uns ein Anliegen, dass unsere Mitarbeiter/innen ihren Gaben gemäß mitmachen. Jesus sagte: „Wer unter euch der erste sein will, der soll ein Diener aller sein.” Er selbst lebte, wovon er sprach. In Jesus begegnet uns Gott als dienender Gott. Gottes Geschichte mit uns ist eine Geduldsgeschichte, eine Wartegeschichte, die alle Zeit der Welt hat.  Für uns Grund genug Durchhaltevermögen, Ausdauer und Verzicht zu betonen; vorschnelles Aufgeben passt nicht zu uns.  Wir erhalten uns die Mentalität einer dienenden Gemeinschaft. 2. Wertschätzende Gemeinde - versöhnen und einander annehmen Versöhnte Beziehungen sind die Konsequenz der Versöhnung mit Gott. Solange Menschen miteinander unterwegs sind, werden sie schuldig aneinander, ärgern sich übereinander, entstehen verletzende Konflikte. Die Art und Weise, wie wir mit den Unterschiedlichkeiten und Spannungen umgehen, macht uns zu dem, was wir sind. Wir setzen auf versöhnte und befreite Beziehungen, wertschätzendes Miteinander und einfühlsame Annahme. Paulus sagt: “Nehmt einander an wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob (Röm. 15,7).” Wir wollen nicht schlecht übereinander reden, sondern lernen, den andern aus Gottes Augen zu sehen und das Gute zu entdecken. “Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet,” sagt Jesus in seiner Bergpredigt (Matth. 7,1ff.). Wir passen auf, dass wir uns gegenseitig nicht ausnützen, den andern ausreden lassen und zu hören. Als ein Zeichen der Wertschätzung wollen wir es üben verbindlich zu sein. Wir erhalten uns das Klima einer wertschätzenden Gemeinschaft. 3. Echte (authentische) Gemeinschaft - ehrlich und offen Wir legen Wert darauf, uns gegenseitig nichts vorzumachen. Wir sind wie wir sind! Offene, freiheitliche, echte Beziehungen entsprechen dem Evangelium. Unsere Gemeinde soll ein Ort von Ehrlichkeit und Echtheit sein. Wir sind überzeugt, dass uns “Versteckspiele” nicht wirklich weiterbringen, sondern dass die Kraft der Veränderung, die wir alle benötigen, im ehrlichen Umgang liegt. Wir erleben die erlösende Befreiung endlich “Ich” sein zu können und nicht bleiben zu müssen wie wir sind. Keiner wird zu irgendetwas gezwungen. Wir wollen uns gegenseitig loslassen und respektieren, dass Menschen “Nein” sagen. Wir essen gerne zusammen, mögen Musik und unperfekte Abläufe sind für uns kein Problem. Weil bei uns Freiheit und Echtheit groß geschrieben sind, erleben wir Gemeinde als Ort der Heimat und Geborgenheit. Wir erhalten uns die Atmosphäre einer echten (authentischen) Gemeinschaft. 4. Innovative Gemeinschaft - experimentieren und vorwärts gehen Wir lieben selbstverantwortliches und eigenständiges Engagement. Vertrauensvolle Teamarbeit, geteilte Verantwortung und konsequente Delegation sind uns wichtig. Weitgehender Verzicht auf Kontrolle, Minimierung bürokratischer Abläufe, sowie ein Ja zu “Bauchlandungen” und zuweilen auch Chaos, sind Aspekte unserer Kultur.  Wir achten auf ein experimentierfreudiges und fehlerfreundliches Klima. Wir wollen in Bewegung bleiben und ständige Erneuerung im Blick haben, sowohl als Gemeinde wie auch im persönlichen Leben. Gottes Volk als ein wanderndes Volk ist Vorbild für uns. Wir wollen uns immer wieder herausfordern lassen, unsere Spontaneität und Improvisationsgabe zu bewahren. Es gilt die Dynamik des Aufbruchs zu erhalten, um flexibel auf die damit verbundenen Veränderungen reagieren zu können. Programme existieren nicht auf ewig und Strukturen werden ständig angepasst. Wir setzen auf kontinuierliche Verbesserungen. Innovation und Veränderungsprozesse haben auch immer etwas mit Entbehrung und Verzicht zu tun. „Wer mir nachfolgen will, der nehme sein Kreuz auf sich," sagte Jesus (Lk. 9,23ff.). Wir möchten diese Dimension ernst nehmen, Krisen als Chancen erfahren und eine krisenfreundliche Atmosphäre fördern. Wie erhalten uns die Dynamik einer innovativen Gemeinschaft. Wachsen und Reifen Wir sind keine perfekte Gemeinde und noch nicht am Ziel; aber wir wollen dazu beitragen, dass diese Gemeindekultur gepflegt und gelebt wird. Es bleibt ein beständiges Wachsen und Reifen. Bei aller Vorläufigkeit werden wir unseren Humor nicht verlieren.